Beschreibung
Herkunft & botanische Daten
- Die Pflanze heißt wissenschaftlich Bursera graveolens.
- Sie stammt aus den tropischen, trockeneren Wäldern Süd- und Mittelamerikas – z. B. Peru, Ecuador, Kolumbien, Venezuela.
- „Palo Santo“ bedeutet auf Spanisch etwa „Heiliges Holz“.
- Zugehörig zur Familie der Burseraceae (wie z. B. auch Weihrauchkräuter) – eine Harz- bzw. aromatische Holz-Tradition.
Duft, Inhaltsstoffe & Eigenschaften
- Palo Santo wird geschätzt für seinen angenehm süß-holzigen, leicht zitrus- oder harzartigen Duft.
- Chemisch untersucht: Zum Beispiel limonene, α-terpineol, carvone, andere Terpene treten in Untersuchungen auf.
- Beispielwerte: limonene kann 26 %-77 % ausmachen in manchen Proben.
- Physikalisch: bei manchen Arten (z. B. anderer „Palo Santo“ im Holzmarkt) als besonders hartes, dichtes Holz beschrieben.
Traditionelle & moderne Nutzung
Traditionelle Nutzung:
- In verschiedenen Kulturen Südamerikas wurde das Holz, Harz oder Rauch zu religiösen, spirituellen oder medizinischen Zwecken eingesetzt: Reinigung von Räumen, Ritualen, Heilzwecken.
- Beispiele: Verwendung gegen Kopfschmerzen, rheumatische Beschwerden, als Insektenabwehr, zur energetischen Reinigung.
Moderne Nutzung:
Als Räucherholz („smudging“), als Raumduft, in Aromatherapie-Ölen, zunehmend auch als Duftnote in Kosmetikprodukten.



