Bogenhanf-Sansevieria

Der Bogenhanf ist eine der pflegendsten und robustesten Zimmerpflanzen überhaupt – ideal für Anfänger. Er verzeiht Pflegefehler, verbessert sogar das Raumklima, benötigt wenig Wasser und bleibt auch unter weniger idealen Bedingungen schön.

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Beschreibung

Herkunft & Arten

  • Ursprünglich heimisch in tropischen und subtropischen Regionen Afrikas und Asiens. Anpassung an trockene, nährstoffarme Böden macht ihn äußerst robust
  • Es gibt viele Arten und Sorten:
    • Sansevieria trifasciata (u. a. ‘Laurentii’ mit gelbem Blattrand, ‘Moonshine’ silbrig)
    • S. cylindrica (zylindrische, stangenförmige Blätter)
    • S. zeylanica, S. senegambica, S. kirkii, S. bacularis – Vielfalt in Blattform und Musterung

Erscheinungsbild

  • Immergrüne, sukkulente Blätter, flach bis zylindrisch, typischerweise gemustert oder panaschiert, Länge bis ca. 1,5 m
  • Einzelblüten sind selten: kleine, nachts geöffnete weißlich-grüne Blüten, duften leicht nach Honig

Standort & Licht

  • Wohlfühltemperatur im Wohnbereich: 18–30 °C, ideal 21–24 °C, nicht unter 15 °C
  • Anpassungsfähig an hellen, sonnigen sowie schattigen Standorten. Direkte Sonne möglich, aber vorsichtig gewöhnen, da Sonnenbrand droht
  • Ideal für Schlafzimmer/Büro: durch Schadstofffilterung (Formaldehyd, Benzol) verbessert es das Raumklima und gibt nachts Sauerstoff ab

Gießen & Substrat

  • Extrem toleranz gegenüber Trockenheit – im Zweifelsfall lieber zu trocken als zu nass .
  • Normaler Gießrhythmus: alle 2–4 Wochen, im Winter deutlich weniger (1×/Monat oder seltener)
  • Substrat: bevorzugt durchlässige, nährstoffarme Erde (Sukkulenten-/Kakteenerde). Empfehlung: Blumenerde gemischt mit Sand, Perlite, Blähton (Verhältnis ca. 3:1) + Drainageschicht

Düngen

  • Während der Wachstumsphase (März–Oktober): 1× monatlich, mit schwach dosiertem Kakteendünger oder Grünpflanzendünger
  • Im Winter: keine Düngung

Umtopfen & Vermehrung

  • Mag es eher wurzelbeengt; Umtopfen nur bei komplett durchwachsenen Wurzeln (Frühjahr: März–April) in flache, breite Töpfe
  • Vermehrung durch:
    • Blattstecklinge: Blatt teilen, trocknen lassen, einpflanzen ndr.de.
    • Rhizomteilung beim Umtopfen.
    • Ausläufer bei manchen Sorten

Schädlinge & Krankheitsschutz

  • Sehr widerstandsfähig, gelegentlich Befall durch Spinnmilben oder Wollläuse – Verwenden von Neemöl oder mildem Insektizid empfohlen
  • Hauptgefahr: Wurzelfäule durch Staunässe – gute Drainage entscheidend
  • Blätter gelegentlich mit feuchtem Tuch abwischen

Giftigkeit

  • Enthält Saponine, die bei Verschlucken Übelkeit, Erbrechen, Krämpfe oder Hautreizungen verursachen können – Vorsicht bei Kindern und Haustieren

Wir ziehen, pflegen und vermehren all unsere Pflanzen selbst – mit viel Liebe, Erfahrung und einem grünen Daumen. Ob Aloe Vera, Bogenhanf, Clivie, Peyote oder Tabak: Unsere Pflanzen gedeihen unter optimalen Bedingungen und werden von uns regelmäßig kontrolliert. Bei uns erhältlich in verschiedenen Größen – von Jungpflanzen bis hin zu kräftigen, ausgewachsenen Exemplaren.

Wichtige Info für unsere Kund*innen:
Unsere Pflanzen könnt ihr nur direkt bei uns im Shop kaufen – ein Versand ist nicht möglich.
Kommt vorbei, lasst euch inspirieren und findet mit uns gemeinsam eure neue Lieblingspflanze!

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